Hebbel in Wesselburen

Hebbelstadt, Hebbelstraße, Hebbel-Museum, Hebbelhaus, Friedrich-Hebbel-Schule - in Wesselburen erinnern viele Einrichtungen an den großen Sohn der Stadt, der als Dichter und Dramatiker zu weltweitem Ruhm gelangte. Als Sohn eines Tagelöhners wurde Friedrich Hebbel am 18. März 1813 in Wesselburen geboren. Von 1827 bis 1835 arbeitete er beim Kirchspielsvoigt Mohr, wo er zunächst als Laufbursche, dann als Schreiber tätig war. In der Schreiberstube der Kirchspielsvogtei fand Hebbel Zeit und Muße, Bücher seines studierten Dienstherrn zu lesen. Hier entstanden auch seine ersten Gedichte.

 

In dem Gebäude der damaligen Kirchspielsvogtei ist heute das Hebbel-Museum der Stadt untergebracht. Dieses ehrenamtlich, zurzeit von Studiendirektor Volker Schulz, geleitete Museum widmet sich nicht nur dem Andenken des Dichters, sondern unterhält auch eine umfangreiche Bibliothek, die auch von Literaturwissenschaftlern aus aller Welt aufgesucht wird.

 

Das Hebbel-Museum präsentiert in zehn Räumen Leben und Werk des Dichters. Fünf historisch gestaltete Räume zeigen die Lebensverhältnisse in Wesselburen und Wien, wo er 1863 verstarb. Fünf Räume zeigen Bilder, Handschriften und Dokumente.

 

Durch die regelmäßige Vergabe eines Promotionsstipendiums fördert die Stadt seit vielen Jahren auch intensiv die wissenschaftliche Arbeit im Museum. Weitere Informationen über das Leben und Werk unseres Dichters erhalten Sie auch durch die Hebbel-Gesellschaft Wesselburen e. V.

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